Aufruhr nach schockierenden neuen Bildern aus der Todesbucht

08. Feb 2011

Delfintötung

Die Nahaufnahen sind unglaublich, sowohl in dem, was sie zeigen, als auch durch ihre Qualität. Ein Video zeigt aus allernächster Nähe, wie Streifendelfine auf bestialische Weise getötet werden. Ein Delfinjäger rammt einem Delfin einen scharfen Metallstab in den Rücken und stochert dann richtiggehend im Delfinleib herum. Nachdem er den Stab herausgezogen hat, steckt er einen Korkzapfen ins Wundloch, damit kein Blut ausfließt und die Todesbucht rot färbt.

Diese „neue“ Tötungsmethode wird vom japanischen Fischereiministerium als „human“ bezeichnet. Die Jäger durchtrennten so das Rückgrat der Delfine; die Tiere seien binnen weniger Sekunden tot, heißt es. Eine weitere zynische Lüge. Das nah gefilmte Tier lebt weiter, offensichtlich mehrere Minuten lang, reißt sich sogar noch vom Seil los. Diese barbarische Tortur tötet fast nie sofort, wie andere Aufnahmen zeigen. Offenbar stammen die Filmsequenzen aus verschiedenen Perspektiven und von verschiedenen Quellen allesamt vom Januar 2011.

Als Eigentümerin der schockierenden Nahaufnahmen zeichnet die deutsche Organisation Atlantic Blue. Wie sie zu dem Videomaterial gekommen ist, wird aber offen gelassen. Dies lässt Spielraum für Gerüchte über die wahre Urheberschaft. Gegengeschnittene Aufnahmen aus einer anderen Perspektive im selben Video zeigen, dass am mutmaßlichen Tag der Nahaufnahmen auch die schwarzen Vorhänge, welche die Delfinjäger normalerweise ziehen, um ihr Massaker zu verdecken, teilweise offen blieben. Ein eigenartiger „Zufall“…

Mittlerweile ist das Video sogar von der Boulevardzeitung „The Sun“, Englands größter Tageszeitung, publiziert worden. Hier der Link (Achtung, sehr schwer verdaulich!): www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3394803/Dolphin-bloodbath-exposed.html.

Infolge der Veröffentlichung dieser Aufnahmen haben lokale Wächter, Polizei und Küstenwache die Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen rund um die Bucht noch einmal verstärkt.

Mehr zu diesem weiteren verstörenden „Meilenstein“ in einem weiteren Update, das noch folgt.

Bitte auch die Bilder beachten (Anhang)

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