Coco und Pico - eine kleine Neujahrsgeschichte

01. Jan 2013

Coco

Hiroshi fühlte sich beobachtet… Ein Gefühl beschlich ihn, als ob ihm jemand in den Rücken starren würde. Er wandte er sich doch um – und fuhr zusammen. Er blickte direkt in die Augen einer grauen Kreatur von der Größe eines ausgewachsenen Hais! 

Natürlich war die Morgenfrische zehn Meter unter Wasser nicht spürbar. Trotzdem war es ein wunderschöner Morgen, auch hier unten. Die Sonne warf glitzernd kristallene, lebendig tanzende Giraffenfellmuster auf die gewaltigen, wie von Riesenhand hingeworfenen Steine am Meeresgrund und einige hell schimmernde Sandflächen dazwischen. Hiroshi Moriyama mochte es, hier unten zu arbeiten, in einer türkisblauen Welt, die für ihn auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Magie eingebüsst hatte.

Im Gegenteil. Je länger er sich darin aufhielt, desto mehr erkannte er, in welch unbeschreiblich wundervoller Weise die Natur wirkte und webte. Alles passte und gehörte zusammen, alles war ein Ganzes. Die wiegenden Wasserpflanzen, die bunten Korallen, die noch bunteren Fische und unzähligen anderen Lebewesen dazwischen. Und noch immer machte er fast mit jedem Tauchgang wieder neue, wundersame Entdeckungen in diesem vollendeten Lebensgeflecht. «Das alles kann nicht das Ergebnis eines blinden Zufallsprinzips sein», war ihm längst klar geworden. «Das ist Schöpfung in all ihrer Pracht.» Hier fühlte sich Hiroshi nie einsam, sondern allein – All-Eins; Eins mit dem All, oder zumindest mit dem Stück des Kosmos, das ihn hier umgab.

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Kommentar von Susan Samuel | 03. Jan 2013

Taiji needs to follow this example.