Der mit den Delphinen taucht

24. Jul 2010

sh:z

Richard O’Barry hat viel erlebt in seinem Leben. Man spürt es. Der drahtige Mann, der wach und gelassen zugleich zuhört und erzählt, war einst der wohl erfolgreichste Tiertrainer der Welt. Er hat eine Mission – den Schutz der Delphine. Da wird er leidenschaftlich.

Ohne den 70-Jährigen hätte es die TV-Serie „Flipper“ nie gegeben. Er war als Taucher Stuntman in vielen großen Filmproduktionen, in denen Unterwasserszenen gedreht wurden. In dem James-Bond-Streifen „Sag niemals nie“ kam er nur um ein Haar mit dem Leben davon, als sich ein Schuss aus seiner Pistole zum Schutz gegen Haie löste. Seit mehr als 30 Jahren kämpft er für die Freiheit der Delphine, befreit gefangene Meeressäuger aus Delphinarien, dokumentiert in Japan unter Einsatz seines Lebens, wie in der Bucht von Taiji Delphine sinnlos abgeschlachtet werden und sich das Wasser blutrot verfärbt. „Die Bucht“, sagt Richard O’Barry, „ist nicht größer als ein Fußballfeld.“ Er zeigt auf den Parkplatz vor dem Historischen Krug mit seinem alten Gemäuer und Torbogen. „Die Bucht entspricht diesem Gelände hier. Und auf diesem engen Raum werden Jahr für Jahr während der Delphinjagd-Saison von September bis März über 2000 Tiere getötet. Manchmal bis zu 300 an einem Tag. Es ist unfassbar grausam.“

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