Blasenschleier zum Schutz von Walen

10. Aug 2010

sh:z

KALTENKIRCHEN/LÜBECK Der riesige Stahlkoloss mit drei Beinen muss fest auf dem Meeresboden stehen. Die  Stahlrohre des so genannten Tripods, das aussieht wie ein übergroßes Stativ und als Fundament für Windkraftanlagen auf See dient, haben mehrere Meter Durchmesser. Um sie zu verankern, werden dicke Stahlrohre in den Boden gerammt. Rund 15 000 Rammschläge waren nötig, um den Unterbau einer einzigen Windkraftanlage im Offshore-Windpark Alpha Ventus etwa 35 Meter tief im Boden der Nordsee zu verankern. Der enorme Lärm, der dabei unter Wasser entsteht, kann besonders Schweinswalen Schaden zufügen. Ein Schleier aus Luftblasen soll den Baustellenlärm reduzieren – so die Hoffnung von Industrie-Unternehmen. Zwei schleswigholsteinische Firmen – Menck aus Kaltenkirchen und Hydrotechnik aus Lübeck – entwickeln derzeit Verfahren für eine sichere und einfache Anwendung.

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