«Alle Wale haben Anspruch auf Schutz»

16. Jul 2011

Mittelland Zeitung

Die Internationale Walfangkommission IWC ist blockiert. Walfanggegner und -befürworter halten sich die Waage. Die Schweizer IWC-Delegation will vermitteln. Schweizer Umweltschützer warnen aber vor einem Kompromiss.

Ein Zeitungsbeitrag von Hans Peter Roth

Ende April kam der Beweis. Das Fleisch von zwei vor der nordjapanischen Insel Hokkaido erlegten Walen war radioaktiv kontaminiert. Dies bestätigten japanische Wissenschafter. Sie wiesen Werte von 31 beziehungsweise 24,3 Becquerel nach und räumten ein, dass diese Strahlenbelastung eine direkte Folge der Fukushima-Katastrophe ist. «Dies, obschon Walfänger die beiden Minkwale mehr als 600 Kilometer vom havarierten Atommeiler entfernt getötet hatten», sagt die Schweizer Umweltschützerin Sigrid Lüber.
«Damit steht fest, dass Wale und zahllose andere Meeresbewohner in weiten Meeresgebieten direkt von Fukushima betroffen sind.» Als Präsidentin von Ocean Care, der Schweizer Organisation zum Schutz der Meeressäuger, weilt Lüber zurzeit auf Jersey. Auf der englischen Kanalinsel halten die 89 Mitgliedstaaten bis heute Donnerstag die diesjährige Tagung der internationalen Walfangkommission IWC ab.

Um die beiden in der "Mittelland-Zeitung" dazu erschienenen Beiträge vom 14. und 16. Juli zu lesen und im Zeitungs-Layout anzuschauen, öffne bitte die beiden unten angehefteten PDF-Dateien.

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