Korruption reduzieren

18. Jul 2011

St. Galler Tagblatt

Walfang - Mehr Transparenz, weniger Korruption. Das verschreibt sich die Internationale Walfangkommission (IWC) gleich selbst.

Ein Zeitungsbeitrag von Hans Peter Roth

Als Präsidentin von OceanCare, der Schweizer Organisation zum Schutz der Meeressäuger, weilte Sigrid Lüber letzte Woche auf Jersey. Auf der englischen Kanalinsel trafen sich Vertreter der 89 Mitgliedstaaten zur diesjährigen Tagung der internationalen Walfangkommission (IWC).
Dort hat Sigrid Lüber einige wichtige Themen vermisst: Beispielsweise war Ende April festgestellt worden, dass das Fleisch vonzwei vor der nordjapanischen Insel Hokkaido erlegten Walen radioaktiv kontaminiert war, was japanische Wissenschafter als Folge der Fukushima-Katastrophe einordneten. Das zeige auf, wie wichtig wissenschaftliche Themen wie Meeresverschmutzung oder die Gesundheitsgefahren des Walfleischkonsums als Traktanden an der IWC wären. Davon ist Sigrid Lüber überzeugt.
«Dazu kommen weitere drängende Brennpunkte wie der Einbezug von Kleinwalen und Delphinen, die bisher nicht in  der Kompetenz der IWC liegen; oder Unterwasserlärm, Überfischung, Kollisionen mit Schiffen, Klimawandel und so weiter.» Auch die offizielle Schweizer Delegation möchte diese Themen auf der IWC-Traktandenliste sehen.

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