Erneuter Delfintod: Staatsanwalt bringt Tierschützer ins Spiel

14. Nov 2011

SF

Im Freizeitpark «Connyland» im thurgauischen Lipperswil ist am Sonntagnachmittag zum zweiten Mal innert einer Woche ein Delfin gestorben. Laut einem Tierarzt könnten die Tiere vergiftet worden sein. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

«Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren», sagte der Staatsanwalt. Die beiden toten Delfine würden genau untersucht. Die toxikologischen Abklärungen seien kompliziert. Es werden auch Personen befragt und Spuren gesichert.

Noch bevor das amtliche Ergebnis der Obduktion vorliegt, liess der Thurgauer Kantonstierarzt durchblicken, dass die Tiere möglicherweise vergiftet worden seien – und der Staatsanwalt liess sich offenbar mit den Worten zitieren, dass er eine solche Tat «militanten Tierschützern» zutraue.

Tierschützer schockiert

Sollten sich derlei Mutmassungen und Spekulationen erhärten, würde die Tierschutzorganisation «OceanCare» sich in aller Form von sogenannten «Tierschützern» distanzieren, teilte die Organisation umgehend mit. Die vorsätzliche und heimtückische Tötung gefangener Tiere sei nicht zu rechtfertigen – schon gar nicht mit dem Argument, die Tiere würden von ihrem Leiden erlöst.

(Wortlaut von der Homepage des Schweizer Fernsehens SF)

Ganzer Beitrag zum Nachlesen siehe hier.
Beitrag vom 10 vor 10 vom 14. November: siehe hier.
(Einseitiger, unbefriedigender) Beitrag von Schweiz Aktuell vom 14. November: siehe hier.

Bitte unbedingt auch abstimmen! Siehe kleine Infobox "Umfrage" rechts neben dem Tagesschau-Beitrag. Zurzeit ist eine grosse Mehrheit gegen die Abschaffung von Delphinarien (Nein-Stimmen)! Daher bitte unbedingt an der Umfrage teilnehmen und JA stimmen! Danke!

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