Nationalrat verbietet Delfinhaltung

13. Mär 2012

tagi

Es ist eine Art Connyland-Gesetz: Der Nationalrat will, dass in der Schweiz keine Delfine und Wale mehr gehalten werden dürfen. Das nächste Wort dazu hat der Ständerat.

Bei der Beratung des Tierschutzgesetzes hiess der Nationalrat einen Einzelantrag gut: In der Schweiz soll niemand mehr Delfine besitzen dürfen. Eingereicht hatte den Antrag Isabelle Chevalley (GLP/VD). Die Haltung von Delfinen und Walen mache aus pädagogischer Sicht keinen Sinn und diene nur der Unterhaltung, sagte sie. Die Tiere würden in viel zu kleinen Becken gehalten. Die Musik, der sie ausgesetzt seien, sei für ihr feines Gehör viel zu laut.

SP und Grüne, aber auch etliche Bürgerliche unterstützten ihren Antrag. Dieser wurde mit 112 gegen 60 Stimmen angenommen, gegen den Willen der Mehrheit der vorberatenden Kommission und des Bundesrates. Sie hatten keine Verbote gewollt und auf die strengen Auflagen für die Haltung von Wildtieren in der Schweiz verwiesen.

Beachte unter nachfolgendem Link auch die interessante Tagi-Umfrage, an welcher 576 Leute teilnahmen. Erfreuliche 77,4 Prozent, also mehr als drei Viertel, wenden sich gegen die Haltung von Delfinen in der Schweiz.

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