«Selbst eine Schlange wird besser behandelt» - Grosses Interview mit Ric

08. Apr 2012

BaZ
Der Amerikaner Ric OBarry trainierte einst «Flipper», heute setzt er sich für die Freilassung aller Delfine ein. Das grosse Interview mit dem weltweit bekanntesten Delfinschützer in der Sonntags-BaZ.

Von Markus Wüest

Der 72-jährige Amerikaner Richard «Ric» OBarry hat einen erstaunlichen Wandel hinter sich. Er heuerte in den 60er-Jahren bei Seaworld, einem Marinepark in Orlando, Florida, an und fing Delfine, die er später auch trainierte. Er trainierte die fünf weiblichen Delfine, welche die Rolle des «Flipper» in der gleichnamigen TV-Serie spielten. Die Serie lief von 1964 bis 1967 auf dem US-Sender NBC und wurde zu einem Welterfolg, der die Popularität der Delfine explodieren liess. Rund um den Globus entstanden Delfinarien, in denen die Säuger zur Schau gestellt wurden.

Als einer der fünf Delfine von «Flipper» in den Armen OBarrys starb, wechselte er die Seiten. Seither setzt er sich weltweit für ihre Befreiung ein, was ihn schon öfter ins Gefängnis oder in Gefahr brachte. Mit dem Oscar-gekrönten Dokufilm «The Cove» (2009), in dem er eine Hauptrolle spielt, gelang es OBarry unter anderem, auf das Schlachten der Delfine in Japan aufmerksam zu machen.

Vor ein paar Tagen demonstrierte der Amerikaner vor dem Connyland in Lipperswil (TG) für ein sofortiges Ende der Delfinhaltung. Im Connyland starben innert vier Jahren acht Delfine.

Hier das Interview und Hintergründe anschauen und lesen

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