Färöer - der grosse Report von Hans Peter Roth

25. Aug 2012

OceanCare

OceanCare setzt sich seit zwanzig Jahren aktiv gegen den Grindwalfang auf den Färöer Inseln ein. Die erste Dokumentation über den Grindwalfang publizierten wir 1995. Seitdem organisierten wir viele Protestaktionen und erreichten 1996, dass ein Grossverteiler in der Schweiz während mehreren Jahren auf den Import von Fischen aus den Färöer Inseln verzichtete.

Seit 1997 konzentrieren wir uns auf das Gesundheitsrisiko durch den Konsum von kontaminiertem Wal- und Delphinfleisch. In diesem Bereich haben wir einiges erreicht. So anerkannte die Internationale Walfangkommission (IWC) bereits 1998 die Verantwortung der Walfangländer für ihre Bevölkerung bei dem Konsum von Walfleisch. Wenig später entschied sich die IWC  aufgrund dieser  Problematik für eine Zusammenarbeit mit der WHO.  An der diesjährigen IWC, die im Juli in Panama stattfand, wurden die Mitgliedstaaten aufgerufen, ihre Bevölkerung über die Gesundheitsgefahren beim Walfangkonsum aufzuklären und die Zusammenarbeit mit der WHO zu intensivieren.

OceanCare ist seit Jahren im Dialog mit der Regierung und der Bevölkerung der Färöer Inseln. 2012 nahmen wir an zwei relevanten Konferenzen in Torshavn teil: „Hunting and Protecting of Marine Mammals - a Clash of Cultures?“ organisiert vom Nordic Committee on Bioethics und an das wissenschaftliche Symposium «Vitan 2012» .
Die Anzahl der Jagden auf Grindwale ist seit einigen Jahren rückläufig. Dies ist eine Verbesserung, wenngleich aus Sicht von OceanCare jede Grindwaljagd eine zu viel ist.

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Hier gehts zur verlinkten Version auf der Website von OceanCare

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